Ernährung

Klettern, toben spielen, das alles macht natürlich hungrig.

Gemeinsame Mahlzeiten sind bei uns an der Tagesordnung und so manches Kind probiert mal etwas was es zu Hause noch nicht versucht hat, einfach weil die anderen es auch essen. 

Zum Frühstück gibt es Brot oder Brötchen, immer mit einer Rohkost Beilage (Gurken, Tomaten, Kohlrabi, Möhren etc.). Während des Frühstücks bereite ich meistens schon das Mittagessen vor und ich lasse die Kinder bewußt daran teilhaben.

 

Wir schauen uns das Gemüse an (fühlen, riechen, wenn möglich auch schmecken). Wir benennen es (z.B. Paprika) und sprechen über die Farben.


Die Kinder sind immer begeistert bei der Sache. Beim Mittagessen erinnern wir uns noch mal daran was wir morgens zusammen zubereitet haben. Und wie gesagt, es wandert dann vieles in den Mund, was die Kinder vorher gar nicht angerührt haben. Ob sie es dann mögen entscheiden sie dann selbst. Wir mögen ja auch nicht alles!



Am Nachmittag, also nach dem Mittagsschlaf, biete ich noch mal eine Obst- und Knabberrunde an. Wobei es sich um gesunde Knabberein wie Dinkelstangen, Reiswaffeln etc. handelt.

Mein Obst und Gemüse beziehe ich vom Stockumer Hofmarkt, genauer gesagt vom Gemüsehof Bremke. Dieser Familienbetrieb baut seine Produkte nach kontrolliert integrierten Anbau an. Er unterzieht sich regelmäßigen Qualitätskontrollen und produziert natürlich und umweltschonend.

Wir beziehen seit 2008 eine "Abo-Kiste" und sind mit der Qualität sehr zufrieden. Um vitaminschonenend zu garen, bereite ich die Mittagsmahlzeit im Thermomix (Dampfgarer) zu. So behält das Gemüse seinen Geschmack und muß nur wenig gewürzt werden.

Süßigkeiten gibt es in der Regel nicht bei uns. Ausnahmen gibt es nur bei besonderen Anlässen (Geburtstage, Karneval ...) - aber auch dann natürlich nur in kleinen Mengen. Als Getränk reiche ich i.d.R. nur Wasser oder allenfalls mal eine Apfelschorle.

In unserem Garten wachsen Himbeeren, Erdbeeren, Kirschen, Johannisbeeren, Äpfel und Pflaumen. Die Kinder dürfen beim Pflegen und Versorgen der Pflanzen helfen und diese natürlich auch ernten.

 

Essen soll Genuß und Freude sein und gemeinsam schmeckt es eben am Besten.